Modern Dance


Lebensgefühl durch schwungvolle Bewegungen

Im Zentrum unseres Trainings steht der Spass an der Bewegung zur Musik. Es geht darum, den Alltag hinter sich zu lassen und mit den Bewegungen in die Musik einzutauchen.

 

Wir lernen Bewegungen aus der Limón-Technik und aus dem Modern Jazz auf der Basis der Luigi-Methode, benannt nach Eugene Louis Faccuito. Aus der Körpermitte heraus tanzen wir sowohl zu gefühlvoller, als auch zu lebendiger rhythmischer Musik unterschiedlichster Stilrichtungen.

 

Nach einem wohligen Warm-Up am Boden, bei dem die Muskulatur vorbereitet und gedehnt wird, geht es los:

Mit dem den Einsatz von Körpergewicht, Schwerkraft, Anspannung, Entspannung und Schwung lassen wir aus der Körpermitte heraus raumgreifende Bewegungen entstehen.

 

In lockerer Atmosphäre lernen und tanzen wir Bewegungsabläufe zu Filmmusik, sowie zu rhythmischen Klängen unterschiedlichster Musikrichtungen.

 

Mit unserer Trainerin, Kerstin Cornette - ausgebildete Tanzpädagogin, Sängerin und Yoga-Lehrerin sind Spaß und Lernerfolg garantiert, denn die Leidenschaft zu Tanz, Bewegung und Musik sind ihre Wegbegleiter von Kind an.

 

 

Was ist Modern Dance? -  Entstehung und Stilrichtungen

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als Modern Dance in Amerika aufkam, bezeichnete man damit keine spezielle Schule oder Technik, sondern benutzte den Begriff als Gegenbegriff zum Klassischen Ballett und zum Gesellschaftstanz.

 

Modern Dance ist ein freier Tanz  und erlaubt mit Schwung in die Musik und Bewegung einzutauchen.  

Im Kontrast zum klassischen Ballett, bei dem alle Bewegungen und Positionen genau festgelegt sind, fließen in Modern Dance sämtliche  - teilweise gegensätzliche -  Tanzstile wie Jazz, Improvisation, Afro, Ballett, etc. ein.

 

Modern Jazz bedeutet, Jazz beispeilsweise nicht klassisch, sondern in einem eigenen, ganz persönlichen Stil zu tanzen. Große Persönlichkeiten, die den Modern Dance beeinflusst und geprägt haben, sind unter anderen Isadora Duncan, Mary Wigman, Gret Palucca, Rudolf von Laban, Martha Graham, Doris Humphrey und José Limón.

 

Dorion Weickmann charakterisiert Modern Dance mit der Aussage „Tanz - die Muttersprache des Menschen“, denn es gehe letztlich darum, Körpersprache bewusst tänzerisch einzusetzen.

 

 

Modern Dance - Methoden und Techniken 

orientieren sich vor allem an den Stilen von Martha Graham und José Limón:

 

Marta Graham entwickelte ein Trainingssystem, das die Schwerkraft und das Fallen des Körpers sowie eine typische spiralförmige Drehbewegung des Oberkörpers betont und die Muskulatur stärkt.

 

José Limón, ein Mexikaner, der eigentlich in die USA kam, um Malerei zu studieren, war so außergewöhnlich tänzerisch begabt, dass er sehr schnell zum führenden Tänzer wurde und mit eigenen choreographischen Arbeiten begann. 

 

Seit Jahrzehnten haben seine Prinzipien maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des TanzesAuch die Limón-Technik beinhaltet das Wechselspiel zwischen Spannung und Entspannung. Limón verstärkte dies, indem er das Loslassen nach einer Spannungsphase für weitere Bewegungen nutzte. 

 

Der Stil ist relative leicht erlernbar: Körperteile werden  als „Motoren“ eingesetzt und anatomische Gesetzmäßigkeiten ausgenutzt werden. So entstehen natürliche und fließende Bewegungsabläufe. Erste Erfolgserlebnisse motivieren auf dem Weg zur Beherrschung des Körpers. 

 

Modern Dance tanzt man nicht zwingend im Stand, oft wechseln sich Elemente am Boden mit Bewegungen im Sitz oder im Stand ab. Typische Elemente sind sowohl Contract und Release also Anspannen und Loslassen, als auch Fall und Recovery, also Einsatz des Körpergewichtes und der Schwerkraft. Charakteristisch für Modern Dance sind die fließenden Bewegungen und der Schwung, der aus dem Wechselspiel zwischen Anspannung und Entspannung entsteht.

 

 

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